In Zeiten, in denen viele Personaldecken Lücken aufweisen, sind engagierte Mitarbeiter ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Unternehmen. Insofern gewinnt das Mitarbeiterengagement an Bedeutung: Arbeitnehmer, die bis unter die Haarspitzen motiviert sind, erledigen ihre Aufgaben besonders gut und tragen mit neuen Ideen zur Weiterentwicklung der Organisation bei. Außerdem wechseln sie nicht so schnell den Arbeitgeber. Aber wie lässt sich das Mitarbeiterengagement messen? Im Gastbeitrag der Vergleichsplattform trusted.de erfahren Sie mehr:

Mitarbeiterengagement: Was ist das? Eine Definition

Der Begriff Mitarbeiterengagement beschreibt das psychologische Band zwischen einem Mitarbeiter und seinem Arbeitgeber. Je fester es geknüpft ist, umso motivierter die Arbeitskraft.

Die Vorteile: Ihr Mitarbeiter identifiziert sich mit Ihren Zielen, glaubt an Ihre Werte und unterstützt Ihr Unternehmen aktiv, sich weiterzuentwickeln, indem er eigene Ideen einbringt. Auch die Bindung an den Arbeitgeber ist stärker ausgeprägt.

Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen: Die Bedeutung steigt

Dafür muss ein Arbeitgeber allerdings in Vorlage treten und Mitarbeitern die Bedingungen bieten, die sie zum Wohlfühlen brauchen. Das stärkt das Mitarbeiterengagement erheblich, dessen Bedeutung zusehends steigt. Denn Fachkräfte sind rar und Unternehmen immer mehr auf motivierte und nachhaltig gebundene Mitarbeiter angewiesen.

Das Risiko der Abwanderung ist hoch: Andere Arbeitgeber haben schließlich auch schöne Jobs und legen vielleicht das entscheidende Quäntchen mehr Wert auf den Faktor Mitarbeiterengagement. Doch im Zweifel geht eine erhöhte Fluktuation zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit. Dass die Zeit tatsächlich reif zum Handeln ist, belegt eine ​Studie des Personaldienstleisters ManpowerGroup​. Demnach sind 50 Prozent der angestellten Mitarbeiter mit ihrem Arbeitsplatz so unzufrieden, dass sie sich nach einem neuen Job umsehen wollen. In vielen Betrieben muss also gegengesteuert werden – zumal es auch immer mehr in anderen HR-Bereichen mangelt. Ein exzellentes Beispiel dafür finden Sie in diesem Beitrag von ​trusted.de​.

Ausschlaggebende Faktoren für die Steigerung des Mitarbeiterengagements

Allerdings ist manchem Arbeitgeber nicht klar, was er tun kann, um das Mitarbeiterengagement zu fördern. Eine Antwort haben die Wissenschaftler der Universität Bamberg bei der Erhebung der​ Studie Recruiting Trends​ gefunden: Es ist nicht etwa der schnöde Mammon, der Arbeitnehmer bei einem Arbeitgeber hält. Das mit Abstand am häufigsten genannte Merkmal zur Förderung des Mitarbeiterengagements sind “gute Arbeitsbedingungen”.

Allerdings versteht jeder Arbeitnehmer etwas anderes darunter. Während der eine Work Life Balance-, Weiterbildungsangebote oder flache Hierarchien meint, denkt der andere in eine andere Richtung: Ihm geht es vielleicht eher um das Angebot interessanter Karrieremöglichkeiten oder um eine breit gefächerte Aufgabenverteilung.

Die Vorteile der Mitarbeiterbefragungen 

Helfen kann das Instrument der Mitarbeiterbefragung. Dieses bringt ans Licht, welche Leistungsmerkmale eines Arbeitgebers das Engagement der Mitarbeiter besonders beflügeln. Hieraus lassen sich im nächsten Schritt passgenaue Maßnahmen ableiten, um das Mitarbeiterengagement zu fördern.

Tools zur Mitarbeiterbefragung 

Die Aussicht darauf, eine Mitarbeiterbefragung umsetzen zu müssen, erfreut nicht unbedingt jeden. Denn es ist noch nicht lange her, da waren Mitarbeiterbefragungen kompliziert umzusetzen und auszuwerten, weil man auf Papier arbeitete.

Entwarnung: Inzwischen gibt es viele performante Tools, mit denen Mitarbeiterumfragen leicht und intuitiv gesteuert werden können. Mit wenigen Mausklicks lassen sich hier freie Umfragen konfigurieren, mit denen Sie Mitarbeiterberfragungen anonym und effektiv umsetzen können.

Mitarbeiterumfragen: Warum Anonymität so wichtig ist

Mit den Tools sind Mitarbeiterbefragungen außerdem grundsätzlich anonym durchführbar. Das hat zwei Vorteile:

●  Die erhobenen Daten sind valider, denn die Antworten fallen ehrlicher aus. Was zum Beispiel, wenn das Mitarbeiterengagement von der Qualität der Führung abhängt? Das werden Teammitglieder nicht zugeben, wenn ihre Aussage mit ihrer Person in Verbindung gebracht werden kann – aus Angst, es sich mit der eigenen Führungskraft zu verscherzen.
●  Hinzu kommt, dass aus datenschutzrechtlicher Sicht eine Befragung nur dann unbedenklich ist, wenn sie anonymisiert erfolgt.

Doch obwohl sich Unternehmen zunehmend mit den Themen Digitalisierung beschäftigen, hat lediglich ein Drittel der Betriebe das Potenzial der Werkzeuge für sich entdeckt. So geht es aus der Studie ​„Trends bei Mitarbeiterbefragungen“​ von Willis Towers Watson hervor.

Mitarbeiterbefragung: Der Nachholbedarf ist groß

Damit verschenken Arbeitgeber viel Potenzial. Denn die Tools weisen gegenüber der traditionellen Vorgehensweise manchen weiteren Vorzug auf:

●  Fragebögen können per Link versendet und von Mitarbeitern jederzeit und an jedem Ort ausgefüllt werden. Das ist vor allem für eine standortübergreifende Mitarbeiterbefragung relevant: Die Bögen müssen nicht mühsam per Post an den Mann oder die Frau gebracht werden.
●  Dank integrierter Berichtsgeneratoren helfen die Tools bei der Auswertung der Mitarbeiterbefragungen: Per Mausklick lässt sich feststellen, wo der Schuh bei den Mitarbeitern am meisten drückt und welche Maßnahmen zu einem gesteigerten Mitarbeiterengagement beitragen.

Immer mit einem Ohr beim Mitarbeiter

Fazit: Mit der richtigen Software wissen Organisationen zuverlässig, was ihre Mitarbeiter bewegt und können ihnen Bedingungen bieten, die perfekt auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Dank Mitarbeiterbefragungen können kritische Aspekte zeitnah erkannt werden, bevor sie sich zum ernsthaften Problem für das Mitarbeiterengagement entwickeln.

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