Es wird Zeit, die Maßkrüge aus dem Schrank zu holen und zu polieren. Denn am 02. August 2019 ist der internationale Tag des Bieres. Zusammen mit dem deutschen Tag des Bieres am 23. April sind das also nun schon zwei Gelegenheiten, das beliebteste alkoholische Getränk des Landes zu würdigen. Und das tun wir – mit 7 Fakten zum Thema Bier, die für Gastronomen und ihren Betrieb besonders interessant sein könnten:

Biermarken

  1. Enorme Auswahl

In Deutschland gibt es mehr als 6.000 Biermarken. Das ist weltweit einzigartig und bedeutet: Theoretisch könnte man mit dieser Auswahl 16 Jahre lang jeden Tag ein neues Bier probieren. Für Gastronomen also viel Potential, ihren Gästen außergewöhnliche Sorten anzubieten, die sie sonst nirgends bekommen, und sich so von der Konkurrenz abzuheben.

  1. Brauerei-Hochburg

Ein weiterer Rekord: Mit über 1500 Brauereien ist Deutschland Weltmeister in der Bierproduktion. Vor allem in den letzten Jahren ist die Zahl der Brauereien stark gestiegen. Verantwortlich dafür ist der Craftbeer-Trend, der zur Gründung etlicher Mikrobrauereien führt. Aktuell wird so pro Woche mindestens ein neues Bier auf den Markt gebracht. Daraus entstehen für Gastronomen Chancen zur Kooperation mit innovativen Gründern oder auch für einzigartige, gastronomische Konzepte mit Fokus auf die immense Bandbreite an Craftbieren.

  1. Beliebte Sorten

Mit über 50% Marktanteil landet das Pils auf Platz 1 der beliebtesten Sorten. Auf dem Siegertreppchen stehen außerdem Export- und Weizenbier. Den stärksten Aufschwung hingegen erlebten das Helle sowie alkoholfreie Sorten. Letztere konnten ihren Absatz seit 2008 sogar verdoppeln.

Bier und Gastronomie

  1. Lieber heimisch als international

Die deutschen Biertrinker schätzen die heimischen Sorten. Die Mehrheit greift also selten zu einem internationalen Bier. Sollte dies aber doch mal der Fall sein, werden am liebsten tschechische, irische oder englische Biere getrunken.

  1. Das richtige Bier für mehr Besucher

Vor allem in Süddeutschland kann die Verfügbarkeit bestimmter Biermarken die Entscheidung zum Besuch eines Lokals beeinflussen. Das gaben über 10% der Teilnehmer einer Umfrage an.

  1. Neue Angebote gegen den sinkenden Bierkonsum

Obwohl man die letzten Jahren durch das Aufkommen neuer Brauereien und Sorten als Renaissance des Bieres bezeichnen könnte, ist der Bierabsatz in der Gastronomie in den letzten 20 Jahren gesunken. Grund hierfür ist in erster Linie das zunehmende Bewusstsein für Gesundheit. Es braucht also neue, kreative Ansätze, wie sich weiterhin mehr Bier verkaufen lässt. Durch die enorme Auswahl an außergewöhnlichen Sorten bieten viele Restaurants und Bars beispielsweise sogenannte „Tasting-Trays“ oder auch „Bierflights“ an. Dabei werden auf einer Art Holzpaddel vier verschiedene Sorten in kleinen Gläsern serviert. So bekommt der Gast ein Genusserlebnis serviert und hat die Möglichkeit, mehrere Biere aus der großen Vielfalt probieren zu können. Auch ein „Bier der Woche“ kann die Neugier der Gäste wecken und die Motivation steigern, Bier zu bestellen.

Essen und Trinken

  1. Besondere Bier-Aktionen

Vor allem Gelegenheiten wie der Tag des Bieres bieten sich an, um spezielle Aktionen anzubieten und somit Gäste anzulocken: Bier-Menüs, Kochkurse zum Thema Bier, das Brauen eines ganz speziellen, eigenen Bieres, Bierverkostung, ein Bier-Brunch mit Live-Musik, Pairing Dinner mit Bier (statt wie gewohnt mit Wein)… Ein Brainstorming bei einem Bierchen kann sicher helfen, die passende Idee für die eigene Gastronomie zu finden.

Wie auch immer das Angebot an Bieren in Ihrem Unternehmen aussieht: Wichtig ist in erster Linie, dass der Gast auf jeden Fall die Möglichkeit hat, ein Bierchen zu bekommen. Denn der Gerstensaft ist bei den Deutschen das beliebteste (alkoholische) Getränk. Toppen können das nur noch Kaffee und Wasser. Darauf erstmal ein kühles Blondes!

 

 

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Quelle: https://www.brauer-bund.de

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