Egal ob in Küche oder Service: Arbeit ist Teamarbeit. Und um die Arbeit im Team zu verbessern gibt es unzählige Maßnahmen und Methoden, nicht selten zusammengefasst unter dem Begriff Teambuilding. Nun ist gerade die Gastronomie auch ein Saisongeschäft, in dem viel auf Aushilfskräfte und kurzfristige Verstärkung des Personals gesetzt wird. Klassisches Teambuilding gestaltet sich hier schwierig, weil der langfristigen Wirkung von Anfang an ein befristetes Arbeitsverhältnis im Wege steht. Ein paar Tipps gibt es trotzdem, um sein Personal zu motivieren und erfolgreich zu planen. Festangestellte genauso wie Aushilfskräfte.

Auf bewährtes Personal setzen

Wer die Personaldecke bzw. das Team stärken möchte, sollte zunächst einmal auf zurückliegende Erfahrungen blicken. Gab es bereits personelle Verstärkung in der Vergangenheit, die sich wieder aktivieren lässt? Aushilfskräfte, die in der letzten Saison bereits gute Arbeit geleistet und sich prima im Team eingefunden hatten? Diese Frage kann auch gemeinsam mit dem Bestandspersonal erörtert werden. Denn das Team selbst weiß immer am besten, wer eine Lücke ausfüllen kann – Stichwort: kollektives Gedächtnis. Gibt es so jemanden, gilt es den Telefonhörer in die Hand zu nehmen. Unter Umständen kommt jemand auch nur unter verbesserten Konditionen zurück – und das ist berechtigt. Die Einsparung der Einarbeitung und die bereits vorhandene Kenntnis der Abläufe rechtfertigt mitunter durchaus einen erhöhten Stundenlohn.

Teambuilding zum richtigen Zeitpunkt

Auch bei kurzfristigen Arbeitsverhältnissen kann klassisches Teambuilding sinnvoll sein. Entscheidend ist allerdings der Zeitpunkt. Wer die Personaldecke zur Saison verstärkt, sollte das entsprechende Team frühzeitig zusammenstellen. Dann lässt sich der Teamgeist stärken, noch bevor der Stress so richtig losgeht. Konkret: Eine Teambuilding-Maßnahme, egal ob als Event, Workshop oder Ausflug sollte einige Wochen vor der Eröffnung des Biergartens bzw. dem Saisonstart stattfinden und möglichst mit dem gesamten Team. So können sich neue Mitarbeiter und Bestandspersonal schon vorab kennenlernen und ein Gefühl füreinander entwickeln. Konkrete Tipps liefert dieser Artikel zum Thema Teambuilding.

Vorzeitige Schichtplanung

Wenn in Schichten gearbeitet wird, erfolgt die Arbeit faktisch nicht in einem, sondern in mehreren Teams mit unterschiedlicher bzw. wechselnder Zusammensetzung. Dabei gibt es besser und weniger gut harmonierende Teams, das ist ganz normal. Kein Grund zur Panik, Mitarbeiter können mit ihrem Input positiv zur Erstellung der Dienstpläne beitragen! Denn in der Regel wissen die Mitarbeiter selbst, wer gut mit wem zusammenarbeiten kann. Eine flexible aber frühzeitige Personalplanung mit einer App wie Planday kann hier eine große Hilfe sein, denn sie ermöglicht die selbstbestimmte Einteilung der Schichten und somit letztlich der Teams.

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