Mit einem guten Newsletter können Sie Ihre Kunden an sich binden und auf dem Laufenden halten. Aber nicht nur deshalb sind Newsletter wieder voll im Trend. In Zeiten von gedrosselten Reichweiten bei Facebook und ständig wechselnden Bestimmungen in den Sozialen Medien haben Sie hier die volle Kontrolle über Ihre Kommunikation.

Wussten Sie, dass die erste E-Mail bereits 1971 verschickt wurde? Damals arbeitete der Computerwissenschaftler Ray Tomlinson in Cambridge, Massachusetts an der Versendung von Textnachrichten zwischen zwei Computern, die an das ARPANET (Vorläufer des Internets) angeschlossen wurden. An den Inhalt der allerersten Mail erinnerte sich der 2016 verstorbene Pionier in einem Interview: „Es war ein Test, daher stand darin so was wie QWERTYIOP.“

Das „Problem“ der ersten E-Mail haben heute geschätzt 281 Milliarden E-Mails, die täglich auf der Welt verschickt werden. Viele sind inhaltlos, Werbebotschaften oder Spam. Wenn Sie einen Newsletter verschicken, denken Sie daran, dass Ihre Nachricht immer nur eine unter sehr vielen ist. Gerade in kleineren und mittelständischen Unternehmen in den Bereichen Gastronomie und Hotellerie sind die Ressourcen für Kommunikation knapp. Was gibt es also zu beachten?

Design

Warum?

Niemand sollte einen Newsletter schreiben, nur weil es andere machen oder behaupten, man müsse das tun. Ein gut geschriebener Newsletter braucht Zeit und Sie sollten sich für Ihr Unternehmen im Vorhinein eine Strategie überlegen, in welcher Frequenz Sie Newsletter publizieren möchten. Täglich schrille und laute E-Mails mit Kaufaufforderungen werden schnell mit Ignoranz und Austragung aus dem Verteiler honoriert. Ein Newsletter sollte stets kurz gehalten und übersichtlich sein.

Sprache und Tonalität

Sie kennen Ihre Kunden wahrscheinlich am besten. Wählen Sie daher eine Sprache, die auch am besten zu ihnen passt. Aber da Sie selber auch jeden Tag Kunde sind, fragen Sie sich vor jedem Newsletter: Was würde mich als Kunde interessieren?

Inspiriert

Design und Layout

Ein gut lesbares Design und ein paar schöne Fotos bereichern jede E-Mail. Newsletter-Plattformen wie Mailchimp bieten zahlreiche Vorlagen an, kosten je nach Leistungsumfang aber Geld. Online finden sich diverse Webseiten, die Design-Templates teils kostenlos anbieten. Hier eine Übersicht.

Content

Ein Newsletter steht und fällt mit dem Inhalt. Es ist selten hilfreich mit Wörtern wie „gratis“ und „kostenlos“ um sich zu werfen, weil solche Mails oft als Spam indiziert werden und gar nicht erst beim Adressaten ankommen. Wenn Sie ein kleines Wellness-Hotel auf dem Land führen, informieren Sie Ihre ehemaligen Gäste, wenn ein Weinfest oder ein anderes Event in Ihrer Nähe stattfindet. Ein Anlass für gestresste Großstädter mal wieder bei Ihnen vorbei zu kommen. Wenn Sie ein Restaurant leiten – vielleicht verrät der Küchenchef mal sein Geheimrezept für die saisonale Kürbissuppe. Hilfreiche Informationen und Tipps werden generell seltener als belästigend wahrgenommen und können so auch die Bindung zum Gast und Kunden stärken. Beweisen Sie mit Ihrem Newsletter, dass Sie in Ihrem Bereich über Kompetenz und Expertise verfügen. Es muss im seltensten Fall plumpe Reklame sein, wenn man gute Werbung für sein Unternehmen machen will.

Leselust

Geschenkt?

Es ist ein uraltes Gesetz: Marketing und Promotion funktionieren immer dann gut, wenn es etwas umsonst gibt. Für viele Newsletter-Abonnenten ist das auch der Grund, wieso diese überhaupt abonniert werden. Als Café-Betreiber könnte für ihre Abonnenten der nächste Apfelkuchen oder die Tasse Kaffee aufs Haus gehen oder eine Flasche Wein bzw. das Dessert im Restaurant beim Vier-Gänge-Menü, wenn Sie die neue Karte im Newsletter präsentieren. Sie sollen sich natürlich nicht in Unkosten stürzen. Aber herzliche Aufmerksamkeiten von Ihnen als Gastgeber sprechen sich rum und motivieren mehr Menschen, Ihren Newsletter zu abonnieren.

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