Das große Trendthema der diesjährigen Internorga in Hamburg, der führenden Messe für den Außer-Haus-Markt, ist zweifellos die Digitalisierung. Zahlreiche Aussteller präsentierten sich dem Fachpublikum an den Ständen in den Messehallen mit ihren Lösungen.

Ein besonders spannendes, bereits viele Bereiche des gastronomischen Handelns umfassendes Angebot, stellt dabei HOSPITALITY.digital dar: das digitale Unternehmen bündelt hauseigene Software-Lösungen für den gastronomischen Alltag – zum Beispiel eine Gastronomie-Homepage und ein kostenloses, provisionsfreies Reservierungstool – mit jenen starker Partner wie Orderbird (iPad-Kassensystem), LoyLap (digitale Gutscheine) oder Planday für die Personaleinsatzplanung.


Wichtige Kennzahlen immer im Blick 

In diesem Zusammenhang wurde auch das „Gastro-Cockpit“ vorgestellt, entwickelt von den Experten bei HOSPITALITY.digital in enger Abstimmung mit einem Kreis von rund 25 Berliner Gastronomen. Die Software ermöglicht Gastronomen, ihre Unternehmensprozesse digital zu steuern und zu optimieren. Im Zentrum steht dabei ein Management-Dashboard, auf dem die fünf wichtigsten Kennzahlen dargestellt werden: Service, Umsatz, Break-Even, Tischanalyse und Top-Seller. Die Daten kommen aus dem Kassensystem von Gastrofix, in Zukunft wird das Tool auch mit den Daten vieler weiterer Kassenhersteller gefüttert werden können. Weitere Informationen können ergänzt werden, sogar das Wetter: Das Cockpit lässt sich mit Vorhersagen und historischen Wetterdaten „füttern“. Sinnvoll. Denn schließlich wirkt es sich, drinnen wie draußen, markant auf Umsatz und Belegungen aus – und das nicht nur im Biergarten.

Auf Basis dieser Daten lassen sich der Waren- und Personaleinsatz genauer planen. Muss ich mehr oder weniger Grillwürste für hungrige Münder auf der Terrasse kaufen? Sage ich Teilzeitkräften und Springern Bescheid? Auch eigene und externe Veranstaltungen sowie Feiertage können in die Prognosen einbezogen werden. „Unsere Stichproben ergeben, dass wir Gastronomen, mit einer Wahrscheinlichkeit von 93% sagen können, was sie in den nächsten drei Tagen verdienen werden“, erklärt Simon Bernhard, Manager Digital Projects.

Tagesaktuelle Break-Even-Analyse

Damit nicht nur Umsätze, sondern auch Gewinne ermittelt werden können, bezieht die Software auch Kosten – Miete, Waren- und Personalkosten – mit ein. Der entscheidende Vorteil: So lässt sich unter anderem eine der wichtigsten Kennzahlen in der Gastronomie, der Break-Even, auf dem Dashboard darstellen. „Aus Interviews mit 180 Gastronomen wissen wir: Sie wollen vor allem wissen, wann sie mit ihrem Umsatz auf der sicheren Seite sind“, so Simon Bernhard. Diese Info bekommen sie durch das Dashboard auf monatlicher, auf Wochen- und sogar auf Tagesbasis. Das ermöglicht ihnen, sogar tagesaktuell Kurskorrekturen vorzunehmen – zum Beispiel durch den gezielten Verkauf von Aktionsprodukten oder durch Upselling in Kombination mit Anreizen für die Mitarbeiter, um den Break-Even zu erreichen. „Wenn wir heute gemeinsam durch den Espressoverkauf das Tages-Umsatzziel knacken, dann gibt es für alle …“, könnte folglich eine Ansage an das Team lauten, um nur ein Beispiel zu nennen, wie sich mit den Daten aus dem Cockpit Handlungen für den laufenden Betrieb ableiten lassen.

Unterstützung bei der Dateninterpretation

Als Unternehmen der METRO, die seit langer Zeit Partner der Gastronomie ist, weiß man bei HOSPITALITY.digital aber auch: Nicht jeder Gastronom ist schon fit im Thema, so mancher hat Vorbehalte und Ängste. Deswegen leistet man gerne Hilfestellung bei der Interpretation der Daten: Auf Basis von so genannten „trigger points“ gibt das Team den Kunden maßgeschneiderte Tipps. Beispiel: Sinkt der Bierverkauf in einem bierlastigen Konzept um zehn Prozent im dritten Monat in Folge, dann wird der Gastronom darauf hingewiesen – inklusive Tipps, wie sich dem entgegen wirken lässt.

Wer mehr über das Cockpit erfahren möchte: Als Partner von HOSPITALITY.digital steht das Planday-Team für Anfragen gerne zur Verfügung und zeigt Ihnen die Möglichkeiten, mit Planday Ihre Schichtplanung und Kommunikation zu optimieren.

Mehr Informationen:
Simon.bernhard@horeca.digital

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