Mit Planday bieten wir eine Lösung u.a. für die Hotellerie, Gastronomie und den Eventbereich. So haben wir zahlreiche Nutzer mit einzigartigen Ideen, Konzepten und Locations. Viele von ihnen begeistern uns so sehr, dass wir ihnen hier einen Platz geben und ihre Geschichte teilen wollen. Dieses Mal stellen wir vor: der Kreuzberger Himmel aus Berlin.

Team Kreuzberger Himmel Berlin

Der Kreuzberger Himmel hat sich in Berlin zum Einen durch sein gutes Essen und zum Anderen durch sein ganz besonderes Konzept einen Namen gemacht: Das Restaurant wird von Geflüchteten aus Syrien, Pakistan, Iran, Irak und Afghanistan betrieben, die Gerichte aus ihrer Heimat servieren.

Initiator des Projektes ist Andreas Tölke, der 30 Jahre lang als Journalist über Architektur, Design und zeitgenössische Kunst schrieb. Seit 2015 unterstützt er zusammen mit dem Be an Angel e.V. Geflüchtete bei ihrer Ankunft in Deutschland: „Die Menschen sind meist mit nichts außer einer Zahnbürste und einer Plastiktüte angekommen. Also haben wir sie bei uns aufgenommen und versucht, Wohnungen zu vermitteln. In der Hochphase hatten wir mit unserem Verein 17 Wohnungen angemietet, um möglichst viele Leute unterbringen zu können. Als Dankeschön sind wir von ihnen immer wieder zum Essen eingeladen worden und waren so begeistert von ihrer heimischen Küche, die man hier ja kaum kennt.“

Andreas Tölke

So entstand die Idee zum Restaurant, das Geflüchteten die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben bieten und sie mit Deutschen zusammenbringen soll. Nachdem die Kirche die Räume zur Verfügung gestellt hatte und die Bauarbeiten abgeschlossen waren, eröffnete der Kreuzberger Himmel im Januar 2018 seine Türen. „Mit über 100 Plätzen hatten wir direkt einen sehr großen Betrieb. Also sind wir alle zusammen ins kalte Wasser gesprungen. Denn bis auf unseren Küchenchef, der aus Syrien stammt und dort vorher 32 Mitarbeiter beschäftigt hatte, hatte damals niemand aus dem Team Erfahrung in der Gastronomie“, erinnert sich Andreas Tölke.

Marinaya Saoud ist Ende 2015 mit 16 Jahren aus Aleppo in Syrien nach Berlin gekommen und von Anfang an Teil des 15-köpfigen Teams. Mittlerweile macht sie eine Ausbildung im 4-Sterne-Hotel Alexander Plaza, arbeitet aber weiterhin im Restaurant: „Die Menschen hier sind eine Art Familie für mich geworden, was besonders schön ist, da meine Eltern noch in Syrien sind.“ Wenn es möglich ist, telefoniert sie mit ihnen. Gesehen hat sie sie seit ihrer Flucht nicht mehr. Trotzdem erzählt sie mit Freude und Leidenschaft von ihrer Arbeit im Kreuzberger Himmel: „Für uns in Syrien ist Essen das Wichtigste überhaupt. Umso mehr freue ich mich, dass wir Gäste aus der ganzen Welt haben, die sich über unsere Gerichte freuen.“ Sie schwärmt besonders von den Kibbeh, in Syrien eine der beliebtesten Spezialitäten – Klöße aus Bulgur mit Hackfleisch, Zwiebeln, Nüssen und Granatapfelkernen.

Marinaya Saoud

Auf die Frage, ob sie im Restaurant oft mit Gästen ins Gespräch komme, erzählt Marinaya: „Viele Gäste trauen sich erstmal nicht zu fragen, woher genau wir sind. Aber wenn sie dann doch fragen, erzählen wir gerne unsere Geschichten. So entstehen die tollsten Gespräche.“

Um ihre Schichten zu koordinieren arbeitet das Team mit Planday. Das Tool löst laut Andreas Tölke vor allem ein Problem: „Egal, welche Sprache man spricht: Dank der übersichtlichen Darstellung ist der Dienstplan in Planday für jeden lesbar.“

Liebes Team, Hut ab für ein so tolles Projekt! Wir wünschen weiterhin alles Gute – vor allem auch für den zweiten und ganz neuen Standort ‚Himmel 8‘ in der Ritterstraße, Berlin!

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