Die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung, neue Verpackungsgesetzte und neue Mindestlöhne: Als Gastronom und Hotelier gilt es neben dem eh schon arbeitsintensiven Alltag auch neue Gesetze und Verordnungen im Auge zu behalten, die für den eigenen Betrieb relevant sind. Oft werden neue Pflichten sehr kurzfristig festgelegt, sodass eine schnelle Integration in das Unternehmen zur Notwendigkeit und ebenso zur Herausforderung wird.

Auch für das neue Jahr sollten sich Gastronomen und Hoteliers wappnen. Denn ab 2020 gilt ein neuer Mindestlohn.

Der neue Mindestlohn

Hintergrund

Laut Gesetz muss der Mindestlohn alle zwei Jahre neu festgelegt werden. Im Juni 2018 hatte eine Kommission vorgeschlagen, den gesetzlichen Mindestlohn in zwei Schritten zu erhöhen. Die Bundesregierung hat diesem Vorschlag zugestimmt. So wurde der gesetzliche Mindestlohn für 2019 auf 9,19 Euro festgelegt. Der zweite Schritt folgt nun ab 1. Januar 2020. Im neuen Jahr beträgt der gesetzliche Mindestlohn dann 9,35 Euro.

Planday als Unterstützung

Um dem Mindestlohngesetz nachzukommen und nicht durch versehentlich zu späte Einführung gegen die Bestimmung zu verstoßen, unterstützt Planday die Gastronomie und Hotellerie. Die neuen Löhne können in unserem Tool nämlich schon vor dem Jahreswechsel eingetragen und für 2020 terminiert werden. Das Ganze funktioniert wie folgt:

  1. Über den Reiter Mitarbeiter klicken Sie auf den Punkt Personalgruppen.
  2. Halten Sie die Maus über die jeweilige Personalgruppe und klicken rechts auf das Männchen mit dem Pluszeichen.
  3. Wählen Sie nun das Feld Sätze bearbeiten oben links.
  4. In der Mitte kann nun der neue Mindestlohn eingetragen und die Gültigkeit auf das nächste Jahr (ab 01.01.2020) gesetzt werden.
  5. Zuletzt müssen per Haken noch die Mitarbeiter ausgewählt werden – einzeln oder kollektiv, die diese Anpassung betrifft.
  6. Klicken Sie dann auf Auswahl aktualisieren und anschließend auf Speichern. Der neue Mindestlohn wird dann für alle ausgewählten Mitarbeiter übernommen und Sie können vorbereitet und beruhigt ins neue Jahr starten.

Mindestlohngesetz

Folgen bei Nichtbeachtung des Mindestlohngesetzes

Unangekündigte Kontrollen können jederzeit im Betrieb durchgeführt werden. In diesem Fall sollten Sie gezahlte Löhne sowie die dokumentierten Arbeitszeiten all Ihrer Mitarbeiter nachweisen können.

Sind entsprechende Belege nicht vorhanden, gilt dies als Ordnungswidrigkeit und kann mit hohen Bußgeldern geahndet werden. Lässt sich sogar nachweisen, dass der Arbeitgeber mit Vorsatz gehandelt hat, ist mit einem Verfahren sowie wesentlich höheren Strafgeldern zu rechnen.

Blocken Sie sich also bestenfalls direkt einen Termin in Ihrem Kalender, um die Anpassung der Löhne in Planday einzupflegen und so Unannehmlichkeiten zu vermeiden.

Kommunizieren Sie die Einführung des neuen Mindestlohns auch an Ihre Mitarbeiter. Im Zweifel wissen diese noch gar nichts von der vorgeschriebenen Erhöhung. Die Neuigkeit könnte also bestenfalls auch die Motivation im (meist stressigen) Weihnachtsgeschäft sowie die Vorfreude auf das neue Jahr steigern. Und wie bereits klar ist: Zufriedene Mitarbeiter sind wertvolle Mitarbeiter.

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