Hand aufs Herz: Wie oft entsperren Sie Tag für Tag Ihr Smartphone, um die neuesten Nachrichten zu lesen, Status-Updates zu posten oder einfach nur mit der Planday-App den eigenen Betrieb im Blick zu haben? Die Digitalisierung hat unser aller Leben verändert. Doch jenseits der etablierten Plattformen, die man hier niemandem mehr vorstellen muss, sind auch viele weitere Ideen zu Dienstleistungen geworden, die die Abläufe im Unternehmen optimieren können. Sei es in Sachen Kommunikation, Nachhaltigkeit oder Transparenz. Wir möchten Ihnen hier einige dieser Services vorstellen – Services, von denen nicht zuletzt auch Ihre Gäste profitieren. Denn es sind oft die kleinen Dinge, die das große Ganze am Laufen halten.

ResQ – optimal nachhaltig

Wann bekommt der Gastronom richtig schlechte Laune? Wenn er am Ende des Tages oder der Woche Lebensmittel wegschmeißen muss. Bares Geld in der buchstäblichen Tonne versenken – das ist einfach keine gute Idee. Egal wie beflissen man den Einkauf durchführt und die Mengen kalkuliert: Oft genug bleibt etwas übrig. Genau hier setzt ResQ an, ein Service, der in Deutschland aktuell in Hamburg und Berlin angeboten wird. Die Idee ist so einfach wie genial: Überschüssige Portionen preiswerter anbieten. Nutzer sehen in der App tagesaktuell, welche Restaurants und Cafés etwas im Angebot haben, bestellen und zahlen auf dem Smartphone und holen sich ihr Essen bei Ihnen vor Ort ab. Der Mehrwert dieses Prinzip ist offensichtlich: Sie als Unternehmer steigern den Umsatz, viele Kunden lernen Ihr Geschäft vielleicht zum ersten Mal überhaupt kennen und kommen wieder. Und die bereits gekauften und bezahlten Waren werden besser genutzt. Weniger Verschwendung, mehr Nachhaltigkeit. Die mit ResQ erzielten Einnahmen werden einmal pro Monat vom Anbieter ausbezahlt und die Belege für die Buchhaltung übermittelt.

https://www.resq-club.com/de/sell

Saisonkalender – wissen, was gerade frisch ist

Regional und saisonal sind aus gutem Grund Buzzwörter der Gastro-Szene. Wer regional einkauft unterstützt nicht nur die lokalen Bauern, sondern kann sich auch persönlich von der Qualität ein Bild machen. Und wer auf saisonale Küche setzt, kocht für seine Gäste nicht nur abwechslungsreich, sondern auch mit besonders frischen Zutaten: Genuss auf den Punkt. Aber leider wächst dann eben doch nicht alles in unseren Breitengraden. Doch auch wenn praktisch alles zu jedem Zeitpunkt beschafft werden kann: Auch importierte Früchte und Gemüsesorten haben ihre „Saison“. Wann die genau ist, kann man im globalen Überfluss schnell aus dem Blick verlieren. Um diesem Problem Herr zu werden, hat das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) die App „Saisonplaner“ veröffentlicht. Hier hat man die Haupterntezeit aller Produkte immer im Blick. Auch das Marktangebot zwischen importierter und lokaler Ware wird nach Monaten aufbereitet – eine Hilfestellung, um im Zweifelsfall doch lieber einheimische Produkte zu kaufen zu können. Teil des App-Angebots sind natürlich auch Zitrusfrüchte und wirkliche Exoten, denen es selbst in der niederrheinischen Tiefebene noch zu kalt ist. Denn auch die haben Saison, irgendwo auf der Welt. Und schmecken dann am besten.

https://www.bzfe.de/inhalt/app-saisonkalender-3131.html

FoodNotify – der Kampf gegen das lästige Kleingedruckte

Natürlich haben gute Köche ihre Rezepte im Kopf und wissen genau, wie viel es von allen Zutaten braucht, um das Geschmackserlebnis für die Gäste perfekt zu machen. Aber gerade in größeren Betrieben lastet das Tagesgeschäft nicht nur auf einem Paar Schultern, und Wissensvermittlung, der kreative Austausch unter Kollegen und stetes Experimentieren sind ohnehin gute Strategien. FoodNotify – in Österreich erfunden und auch in Deutschland verfügbar – bietet ein integriertes System für das Rezept- und Speisekartenmanagement: digital und mit reichlich Mehrwert. Die angeschlossene Datenbank beinhaltet aktuell rund 950.000 Produkte, inklusive allen Angaben zu den Zutaten, Nährwerten und Allergenen. So sind die Rezepte immer dem gesamten Team zugänglich, die Speisekarte kann aus dem System erstellt und mit allen gewünschten Zusatzinformationen versehene werden – auch den gesetzlich vorgeschriebenen Angaben zu den 14 Hauptallergenen. Bonus: FoodNotify bietet zudem Schnittstellen zu Großhändlern für die Warenbestellung, Anbindungen an Kassensysteme und ein ERP-System für effektives Wirtschaften. FoodNotify kann kostenlos ausprobiert werden und sorgt dafür, dass – ganz ähnlich wie bei Planday – lästige Excel-Tabellen im Unternehmen nicht mehr gebraucht werden.

https://www.foodnotify.com/de/

Bring! – der Listenprofi

Je größer der Betrieb, an desto mehr muss man denken – gerade beim Einkauf. Viele Gastronomen lassen es sich nicht nehmen, genau den selbst zu erledigen: Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Was man selbst sieht, anfasst, riecht und schließlich auswählt, birgt bei der Verarbeitung keine bösen Überraschungen. Auch hier bieten Apps digitale Erleichterung. Bring! gehört zu den beliebtesten. Auch wenn sich im Privaten die Liste für den Wocheneinkauf vielleicht noch handschriftlich managen lässt: Im Betrieb kann man es sich nicht leisten, Dinge zu vergessen oder in den falschen Mengen auf das Band an der Kasse zu legen. Die Macher von Bring! wissen das und stellen mit ihrer App eine kollaborative Lösung bereit. Mitarbeiter können die Liste gemeinsam erstellen und immer wieder ergänzen. Fügt ein Mitarbeiter der Liste etwas hinzu, bekommt der Einkaufende sofort eine Benachrichtigung auf dem Telefon und kann schnell zum entsprechenden Regal zurück flitzen. Und wer mehrere Standorte mit Waren versorgen muss, legt mehrere Listen an, die gezielt bestückt werden können. Nicht nur am Smartphone, sondern auch am PC im Büro oder mit den digitalen Assistenten von Amazon, Google und Apple.

https://getbring.com/

Newsletter – in Verbindung bleiben

Die Schiefertafel hinter der Bar oder an der Tür kann noch so kreativ betextet sein und gut aussehen – zusätzliche Reichweite für die neue Karte, Specials oder Events generiert man erst, wenn die Informationen nicht nur von denen gelesen und wahrgenommen werden, die ohnehin jeden Abend da sind. Wie lässt man Gäste am besten teilhaben, an den eigenen Ideen und Aktionen? Vor wenigen Wochen hatten wir an dieser Stelle bereits konstatiert, dass Facebook nicht die einzige Lösung sein kann, wenn es um Öffentlichkeitsarbeit für Ihren Betrieb geht. Wie wäre es stattdessen mit einem regelmäßigen Newsletter? Auf Ihrer Website können Sie ganz einfach einen Abonnement-Button einbauen. Die Dienstleister, über den man den Versand der Newsletter abwickeln kann, bieten dafür alle nötigen Tools. Und auch das Design lässt sich dort erledigen. Ein Newsletter ist keine E-Mail, in der man das Wichtige vor lauter Kleingedrucktem nicht findet, ganz im Gegenteil. Große Bilder, luftiges Layout und die richtigen Stichworte machen den Gästen Lust, auf was immer Sie gerade planen und vorbereiten. Je professioneller die Plattform, desto umfangreicher sind dabei Ihre Möglichkeiten – von Rabatt-Codes, Möglichkeiten zur Reservierung bis zur Integration von Instagram und eben auch Facebook bleiben hier kaum Wünsche offen.

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